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     *****   Große Jubiläumsgala des SKC  *****     
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     *****   Rommee und Skatnachmittag in Sülte  *****     
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2020 - Jubiläen und anderes

Amt Ludwigslust-Land

Ist die Jahreszahl 2020 nicht eine schöne Zahl?

2020 hat viele Teiler. So ist 2020 auch durch vier teilbar. Also haben wir ein Schaltjahr und daher gibt es auch Olympische Sommerspiele. 
Im Februar folgen Daten, die wahrscheinlich für Heiratswillige eine magische Anziehungskraft haben werden. Welcher Ehepartner vergisst schon später seinen Hochzeitstag, wenn er am 02.02.2020 oder am 20.02.2020 oder am 22.2.2020 geheiratet hat?  
2020 ist aber auch reich an Jubiläen. Zwei prominente Geburtstagskinder hat die Post bereits am 2. Januar mit je einer Sondermarke geehrt. Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag am 17. Dezember ist das Thema einer 80-Cent-Briefmarke. Aus dem gleichen Anlass wird es auch noch eine 20-Euro-Gedenkmünze geben. Es war sogar schon vom Beethoven-Jahr zu hören. Der zweite von der Post mit einer 2,70-Euro-Marke geehrte Jubilar wäre bereits am Erstausgabetag 150 Jahre alt  geworden. Es ist der Bildhauer Ernst Barlach, der wegen seines Wirkens in Güstrow der Stadt den Titel Barlach-Stadt einbrachte. Viele kennen sicher das Denkmal „Der Schwebende“ im dortigen Dom.      
Auch in Ludwigslust gibt es zweimal Grund zum Feiern. Zwischen dem 31.07. und dem 02.08. wird das 250-jährige Jubiläum der heutigen Stadtkirche und früheren Hofkirche begangen. Das zweite Lud-wigsluster Jubiläum hängt mit dem Mann zusammen, der den Entwurf für die Stadt mit dem Schloss, dem Schlossplatz und eben dieser Stadtkirche entwickelte. Johann Joachim Busch wurde am 18. September 1720 geboren. Der Planer der Stadt Ludwigslust wird also 300. Im gleichen Jahr ist übrigens auch am 11. Mai der Baron von Münchhausen geboren worden.
Es gibt auch eine Reihe bekannter Persönlichkeiten, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag begehen würden. Stellvertretend sei Richard von Weizäcker genannt, der am 15. April 1920 geboren wurde und von 1984 bis 1994 Bundespräsident war. Der politische Umbruch in der DDR und die Wiedervereinigung der beiden deutschen Nachkriegsstaaten vor 30 Jahren fielen somit in seine Amtszeit. Besonders in Erinnerung bleibt jedoch seine Rede zum 8. Mai 1985. Darin bezeichnete er den 8. Mai 1945 als „Tag der Befreiung vom menschenverachtenden System der na-tionalsozialistischen Gewaltherrschaft“. In diesem Jahr jährt sich der Tag der Befreiung zum 75. Male.

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass der Geist jener verhängnisvollen zwölf Jahre deutscher Geschichte keineswegs überwunden ist. Das fängt damit an, diese Zeit als „Vogelschiss“ in unserer Geschichte zu bagatellisieren. Es geht so weit, dass jüdische Mitbürger sich wieder nicht mehr sicher fühlen in Deutschland. Das diesjährige Jubiläum sollte daher Anlass sein, über den Faschismus nachzudenken und sich für aktuelle Auseinandersetzungen zu positionieren. Besonders wichtig ist es, junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Vorbildlich ist deshalb das Projekt Ludwigsluster Gymnasiasten zur Erforschung des Schicksals niederländischer Häftlinge im ehemaligen KZ Reiherhorst.         
Vielfach wurde 2018 als Karl-Marx-Jahr bezeichnet, weil am 05. Mai dessen 200. Geburtstag war. Sein Wegbegleiter Friedrich Engels würde am 28. November dieses Jahres 200 werden. Er steht etwas im Schatten seines Freundes. Auch Engels verfasste zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten. So beschäftigte er sich u.a. mit dem „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“. Er war jedoch auch erfolgreicher Unternehmer. Die Gewinne flossen in seine Forschungen, aber auch die seines Freundes Karl Marx.
Haben Sie schon einmal etwas vom Fat Cat Day (Fette Katze Tag) gehört? 2020 war dieser in Deutschland bereits am 7. Januar und im Brexitland, wo dieser Name herstammt, sogar noch einen Tag früher. Das ist jener Tag, an dem die Top-Manager bereits soviel verdient haben wie ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im ganzen Jahr. Das soll in Deutschland übrigens einem Stundenlohn von 910 Euro entsprechen. Vermutlich hält sich das Mitleid deutscher Arbeitnehmer wegen des Rückstands ihrer Manager gegenüber den Briten in Grenzen.