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Groß Laasch - Trägerwechsel der Kita wird gemeinsam vorbereitet

15. 03. 2021

In Groß Laasch laufen Vorbereitungen für die Rekommunalisierung

Nach welchem pädagogischen Konzept soll in Zukunft gearbeitet werden? Kann das vorhandene Inventar in der Kita übernommen werden? Und welche Erzieher werden sich ab dem kommenden Jahr um die Betreuung der Kinder kümmern? Diese und weitere Fragen beschäftigen aktuell die Gemeinde Groß Laasch und die Eltern der Kita „Laascher Strolche“. Ab dem 1. Januar 2022 geht die Kita zurück in kommunale Hand, aktueller Träger ist die Volkssolidarität Südwestmecklenburg.
„Wir stecken mitten in den Vorbereitungen, damit der Übergang für die Kinder und Eltern reibungslos verlaufen kann“, erklärt Bürgermeister Markus Lau. Dabei setzt die Gemeinde auf die Zusammenarbeit mit dem Elternrat der Kita.
Der Schrecken der vergangenen Monate sei verschwunden, und auch den Eltern habe man viele Ängst bereits nehmen können, erklärt Markus Lau. „Die Situation in der Gemeinde und auch mit der Volkssolidarität hat sich wieder beruhigt. Wir wollen zusammenarbeiten und uns abstimmen, sodass die Übernahme ohne Probleme ablaufen kann.“
Vor dem endgültigen Beschluss der Gemeinde über die Rekommunalisierung hatte es vor allem auf Seiten der Erzieher und der Eltern große Sorgen gegeben, wie es mit der Kita und der Betreuung der Kinder weitergehen würde. „Die Anspannung von damals ist weg, es ist endlich wieder Ruhe eingekehrt“, erklärt Tina Eberhard, die sich im Elternrat der Kita engagiert.
Die Mitglieder des Elternrates sind auch Teil der Arbeitsgruppe der Gemeinde zum Thema Kita. „Das erste Treffen hat bereits stattgefunden und wir als Eltern waren damit sehr zufrieden“, erklärt Claudia Armoneit. „Wir wurden ernst genommen, genau wie unsere Hinweise und Bedenken.“
Dass die Rekommunalisierung an sich nichts Schlechtes ist, darüber sind sich die Eltern der Kita einig. „Unsere einzige Sorge ist nur, dass das komplette Team wechseln könnte. Das wäre eine große Umstellung für die Kinder“, so Tina Eberhard.
Als bekannt wurde, dass die Kita zurück in kommunale Hand geht, erklärten die Erzieherinnen der Volkssolidarität, ab 2022 nicht weiter in der Einrichtung arbeiten zu wollen. Daher wird die Gemeinde die Stellen der Erzieher und der Kita-Leitung neu ausschreiben. „Die Personalfrage hat mir am Anfang auch Sorgen bereitet. Allerdings haben wir jetzt schon Bewerbungen vorliegen, obwohl wir die Stellen noch nicht einmal offiziell ausgeschrieben haben. Das beruhigt mich sehr“, erklärt Markus Lau. Auch über Bewerbungen der aktuellen Erzieher würde sich die Gemeinde freuen. „Wir Eltern wollen noch einmal das Gespräch mit den Erziehern suchen. Vielleicht entsteht so ein Mix aus alten und neuen Mitarbeitern, das wäre für die Kinder das Beste“, erklärt Tina Eberhard. Momentan sind zehn Erzieher in der Laascher Kita angestellt, mindestens so viele sollen es auch in Zukunft sein.
Für die Rekommunalisierung haben die Arbeitsgruppe der Gemeinde und der Elternrat der Kita gemeinsam einen Jahresplan aufgestellt. „Es gibt vieles zu bedenken, vieles muss gemacht werden, damit es vorangehen kann“, erklärt Claudia Armoneit. Unterstützt werden sie dabei von Antje Becker, die beim Amt Ludwigslust-Land unter anderem für den Bereich Kitas zuständig ist. „Auch das pädagogische Konzept sowie die Personalauswahl werden von den Mitarbeitern des Amtes begleitet“, erklärt Markus Lau.
Noch in diesem Monat soll das nächste Treffen der Arbeitsgruppe stattfinden. Dass die Arbeit bisher durchaus positiv verläuft, wollen die Mitglieder des Elternrates auch gerne den anderen Eltern der Kita vermitteln. „Einige machen sich noch viele Gedanken, was absolut verständlich ist. Aber wir arbeiten gemeinsam mit der Gemeinde und der Volkssolidarität, damit wir am Ende das beste Ergebnis für unsere Kinder erzielen werden“, erklärt Claudia Armoneit stellvertretend für den Elternrat.

 

Denise Schulze

SVZ am 15.03.2021

 

Bild zur Meldung: HINTER DEN KULISSEN DER GEMEINDE LAUFEN DIE VORBEREITUNGEN FÜR DIE REKOMMUNALISIERUNG DER KITA „LAASCHER STROLCHE“. DABEI WERDEN DIE ELTERN AKTIV EINGEBUNDEN. DÉNISE SCHULZE

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