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Gedanken zum Jahresende 2021

Amt Ludwigslust-Land, den 16. 12. 2021

Liebe Einwohner unserer Gemeinden im Amtsbereich, im letzten Jahr um diese Zeit waren wir hoffnungsfroh gestimmt, mit der einsetzenden Impfkampagne der Corona-Pandemie die Stirn zu bieten und dass in 2021 nach Erreichen einer hohen Impfquote wieder „Normalität“ in unser Leben einkehrt. Dabei setzte die Politik auf eine hohe Selbstverantwortlichkeit der Menschen. 
Im Verlauf des Jahres wurde jedoch zunehmend erkennbar, dass neben berechtigten Ablehnungen von Impfungen (u. a. aufgrund bestehender Erkrankungen) leider nach wie vor von einer großen Anzahl an Menschen in unserem Land eine Vielzahl von diffusen Gründen angeführt werden, sich nicht impfen zu lassen. Das ist sehr bedauerlich insbesondere vor dem Hintergrund, dass inzwischen weltweit über 8 Milliarden Impfdosen verabreicht wurden und in Deutschland ca. 58 Millionen Menschen vollständig  geimpft sind. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse belegen, dass die Gefahr durch Corona schwer zu erkranken bzw. durch Corona zu sterben, bei Geimpften drastisch geringer ist. Ebenso belegt der Wissensstand, dass schwerwiegende Nebenwirkungen durch die eingesetzten Impfstoffe nur bei einer verschwindend geringen Quote (0,02%) auftreten.
Dieser Sachstand führt inzwischen auch in der politischen Meinungsbildung zunehmend zu der Auffassung, dass eine Impfpflicht notwendig wird, um einen ausreichenden Schutz der Bevölkerung zu erreichen. Unterstützung erfährt die Politik dahingehend auch durch Staatsrechtler, die aktuell auch zur Auffassung gelangen, dass das Grundrecht des Einzelnen auf körperliche Unversehrtheit nicht höher anzusiedeln ist als das Recht auf Leben, der auch den Schutz des Lebens anderer Menschen umfasst und somit einen übergeordneten gesellschaftsrechtlichen Stellenwert hat. In analoger Auslegung fand diese Rechtsauffassung im Übrigen auch in der Vergangenheit schon bei der 1976 aufgehobenen Pocken- und der noch bestehenden Masernimpfpflicht Anwendung. Hoffen wir in Kürze auf eine klare Entscheidung für eine Impfpflicht, damit wir Corona überwinden.
Politisch haben wir in 2021 eine alte Tatsache neu bestätigt bekommen. In sechs Bundesländern und auf Bundesebene selbst haben Wahlen zu den Landtagen und zum Bundestag stattgefunden. In den Bundesländern mit          überzeugenden Persönlichkeiten an der Spitze (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern) haben die Menschen diese Personen und deren Parteien gewählt. Dort wo Wankelmut vorherrschte (Thüringen, Berlin und auf Bundesebene) spiegelte sich dies auch in den Wahlergebnissen wider. Parteipolitische Programme sind offenbar nicht der Maßstab für die Wähler, andernfalls wäre die Verschiedenheit in den Bundesländern mit überzeugenden Persönlichkeiten an der Spitze nicht erklärbar (Grüne, CDU, SPD). Hoffen wir, dass die demokratischen Parteien künftig wieder starke Persönlichkeiten für ihre Spitzen finden, die überzeugend klare Haltungen vertreten, aber auch zusammenführend wirken können. Dies gilt insbesondere auf Bundesebene, um auch international eine wahrnehmbare Rolle Deutschlands zu gewährleisten.
Wie auch schon im Vorjahr zu verzeichnen hält der Bevölkerungszuwachs in unserem Amtsbereich an. An dieser Stelle sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie aus-nahmsweise einmal positiv hervorzuheben. Denn nur wegen Corona wären viele Zuzügler in unseren Dörfern nicht aufs Land gezogen, wäre nicht gleichzeitig für viele Beschäftigte die Möglichkeit von Homeoffice eröffnet worden. Der Innovationsschub in der Digitalisierung ist unzweifelhaft auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Und mit dem voranschreitenden Ausbau der Breitbandversorgung wird auch die hier und da noch geringe Datenübertragungsgeschwindigkeit bald der Vergangenheit angehören.
Ein Thema, das vielen Unternehmen, Behörden und kommunalen Einrichtungen zunehmend zu schaffen macht, ist die Suche nach fachlich qualifizierten Mitarbeitern. Stellenausschreibungen laufen häufig ins Leere, weil sich keine geeigneten Bewerber melden. Dabei sind zwei Hürden zu meistern, einerseits die Nachbesetzung ausscheidender Mitarbeiter, andererseits aber auch der Mehrbedarf an Mitarbeitern aufgrund des zunehmenden Arbeitsumfangs und -anfalls. So haben das Baugeschehen und die investiven Ausstattungen, wie beispielsweise die der Feuerwehren in den Gemeinden, in den letzten Jahren ebenso zu einem deutlich erhöhten Arbeitsaufkommen im Amt  geführt wie die zunehmende Anzahl der wieder in kommunaler Hand befindlichen Kindergärten. 
Bei allen Bemühungen der Mitarbeiter unseres Amtes, alle anstehenden Aufgaben zeitgerecht abzuarbeiten, ist uns dies in 2021 aufgrund des beschriebenen Arbeitsanfalls, von Krankheitsausfällen, teils auch coronabedingt, und unbesetzter Stellen in einer Anzahl von Fällen nicht gelungen. Hierzu bitte ich um Nachsicht und sollten Ihnen dadurch Unannehmlichkeiten entstanden sein, bitte ich herzlich im Namen aller Mitarbeiter um Entschuldigung. Hoffen wir an dieser Stelle, dass unsere Mitarbeiter gesund bleiben und unseren Stellenausschreibungen Erfolg beschieden wird.
Liebe Einwohner unseres Amtsbereichs, tragen Sie weiterhin tatkräftig zum politischen und gesellschaftlichen Leben in Ihren Gemeinden bei. 
Ich wünsche Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer  Lieben und für das Jahr 2022 Gesundheit und viel Glück verbunden mit der Hoffnung auf ein Ende der Corona-Pandemie.
Ihr Klaus-Otto Meyer

 

Bild zur Meldung: Foto: Pixabay

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