*****   Groß Laasch - Kochcamp vom 05.-08.08.2019  *****     
     *****   Groß Laasch - Sommerblumenfest  *****     
     *****   Groß Laasch - Kinderkleiderbörse  *****     
     *****   Herbstfeuer in Sülte  *****     
     *****   130 Jahre Eisenbahnstrecke  *****     
     *****   Herbstfeuer in Sülstorf  *****     
     *****   Herbstfeuer in Boldela  *****     
 

Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Groß Laasch/Lüblow-Wöbbelin

Kirche in  Wöbbelin

Pastorin Sabine Schümann

Ludwigsluster Str. 64
19288 Groß Laasch

Telefon (03874) 21300

E-Mail E-Mail:

Die Kirche in Wöbbelin gehört zur Kirchgemeinde Lüblow/ Wöbbelin in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs. Die Gemeinde hat über 400 Kirchenmitglieder. Die Leitung der Kirchgemeinde geschieht durch den Kirchgemeinderat. In der Regel ist einmal im Monat und zu den Festtagen Gottesdienst.

Wir möchten als Kirche in Wöbbelin lebendig sein, das heißt, ansprechende Gottesdienste gestalten, musikalische Beiträge einbringen, in der Kinderarbeit aktiv werden und uns um die Belange der Kirche vor Ort kümmern.

 

 

 


Aktuelle Meldungen

Groß Laasch - Von Pubertisten und Trutschnasen

(21.06.2019)

Mit dem Stück „Verhext und durchgedreht“ verwandelt sich der Pfarrgarten in Groß Laasch wieder in eine Theaterbühne

Genüsslich sitzt Rapunzel in ihrem Zimmer und zieht immer wieder ihre Bürste durch ihr langes Haar. „Oh Mutti, was willst du denn jetzt hier“, sagt Rapunzel – sichtlich genervt. Mutti bringt die Wäsche ins Zimmer der Jugendlichen, bittet das Töchterchen, einfach mal wieder das Zimmer aufzuräumen. Das aber scheint Rapunzel überhaupt nicht zu interessieren, bürstet ihr Haar mit stoischer Ruhe weiter. „Ich kann nichts dafür: Ich hab Pubertät“, sagt Rapunzel.

Diese Szene ist eine von vielen beim diesjährigen Groß Laascher Sommertheater im Pfarrgarten der Gemeinde. Rapunzel – gespielt von Jana Podlipnik – hat alles andere als Bock darauf, auch nur einen Handschlag im Haushalt zu machen. Sichtlich verärgert ist Mutti. Eigentlich übernimmt Anja Meyer die Rolle, doch bei der letzten Probe im Pfarrgarten, ist sie verhindert. Dietlinde Schmidt springt ein. Übernimmt bei der Probe schnell mal eine Doppelrolle – die Groß Laascherin verkörpert sonst Hubert, Vater der Zwillinge Hans und Gretel.

In dem Stück „Verhext und durchgedreht“ geht es um die Alltagssorgen von Eltern, die sie mit ihren Sprösslingen während der Pubertät durchaus haben können. Die Vorlage liefert erneut ein Grimmsches Märchen – „Hänsel und Gretel“. Der Text aber stammt aus der Feder von Pastorin Sabine Schümann. „Immer Dienstag nach Ostern schreibe in den Text für das Sommertheater“, erzählt Sabine Schümann. Sie führt auch Regie. „Nach der ersten Lesung kommt die Kritik, danach schreibe ich um“, so die Pastorin der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Groß Laasch/Lüblow-Wöbbelin. Danach beginnt das Proben – mal mit, mal ohne Kostüme. Die liefert Agnes Tröster. Und zwar immer so, dass die Kleider für alle Schauspieler gut angepasst werden können.

Aus einer Laune heraus entstand nach dem traditionellen Krippenspiel für Erwachsene die Idee, auch im Sommer mal etwas zu machen. Nach und nach wurden die ersten Grimmschen Märchen von Sabine Schümann ironisch-humoristisch als Theaterstück verfasst – ob „Rotkäppchen“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ oder „Der Wolf und die sieben Geißlein“, kein Märchen ist vor der spitzen Feder von Sabine Schümann sicher. Den Schauspielern wie auch dem Publikum gefällt es. Und das seit Jahren.

Nach und nach schlüpfen die Schauspieler, zu denen auch Carina Schäfer, Markus und Cathy Tiede, Daniela Frese-Ihde, Sandy Steinbrecher sowie Raimo Reinke zählen, in ihre Rollen. Der Text sitzt noch nicht bei allen, ein wenig Zeit zum Auswendiglernen bleibt allen aber noch. Sandy Steinbrecher übt derweil fleißig, wie sie ihr Smartphone hält. „Hallo Leute“, ertönt es im Pfarrgarten. Prinzessin Bobo alias Sandy Steinbrecher dreht gerade ein Video. Ihr „Pappili“ aber nervt dabei immer wieder. Er kann mit dem ganzen Internetkram nichts anfangen. Wie schon Rapunzel, Hans und Gretel flüchtet auch Prinzessin Bobo aus ihrem Zuhause. Und landet bei der Hexe im Märchenwald, die jetzt vegan lebt und keine Kinder mehr frisst, wie sie erzählt. Aber „fressen sagt man nicht“, wird sie jeden Tag aufs Neue von den Jugendlichen erinnert. Langsam wächst der Hexe das alles über den Kopf. Sie kann nicht mehr. „Ich habe Burnout und bin auf unbestimmte Zeit erstmal raus“, sagt sie.

Warum die sogenannten Trutschnasen, wie Putzfrau Minna die Pubertisten auch nennt, der Hexe den letzten Nerv geraubt haben, und warum sich Vater Hubert lieber ein Einhorn angeschafft hätte, das erfahren alle Zuschauer des diesjährigen Sommertheaters am kommenden Sonntag, 23. Juni, ab 15 Uhr im Pfarrgarten Groß Laasch. Da entscheidet sich auch, ob Pastorin Sabine Schümann wieder einmal für ihre Schauspieler kochen muss. Schließlich steht noch eine Frage unbeantwortet im Raum: Kommen 250 Zuschauer, oder nicht?

Sabrina Panknin

SVZ am 19.06.2019

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Von Pubertisten und Trutschnasen
Foto: Alle werden Internetstars – auch diejenigen, die es nicht wollen. Szene aus dem neuen Stück „Verhext und durchgedreht“.

Groß Laasch - Kein Raum für Angst an diesem Abend

(30.10.2018)

Gedanken von Pastorin Sabine Schümann zum Reformationstag

 Morgen ist es wieder so weit. Verkleidete Kinder klingeln an den Türen und wollen Süßigkeiten. Sonst, so drohen sie, gibt es Saures. Und das können ganz verschiedene Dinge sein: ein Spritzer Wasser ins Gesicht oder Zahncreme am Türdrücker. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Seit ein paar Jahren wird Halloween immer moderner. Es ist für die Kinder eine willkommene Abwechslung in den dunklen Tagen des Herbstes und eine Pause zwischen dem Ende des Sommers und dem Beginn der Advents- und Weihnachtszeit. Nervig ist es trotzdem und ich frage mich, ob man auch positiv auf Halloween blicken kann? In der Schule kündige ich immer an, dass ich Süßigkeiten an meiner Tür verteilen werde. Nur eine Frage müssen sich die Kinder gefallen lassen: Warum ist heute ein Feiertag? Irgendeiner weiß am Ende immer, dass es mit Martin Luther zu tun hatte.

Der hätte sich vermutlich auch ein wenig über diesen Brauch aufgeregt. Die Süßigkeiten wären ihm sicher noch ganz lieb gewesen, aber die Erpressung an der Haustür hätte ihm nicht gefallen. Lange Zeit hat Luther sich gefragt, was man tun muss um Gott zu gefallen. Am Ende hat er in der Bibel gelesen, dass wir Menschen nichts dafür tun können. Die Liebe Gottes ist ein Geschenk an uns Menschen. Martin Luther hat sich mit dieser Erkenntnis gegen den Ablasshandel seiner Zeit gestellt und damit gegen eine Form von Erpressung.

Die Ablasshändler haben die Menschen unter Druck gesetzt und Geld für einen Platz im Himmel gefordert. Luther hat sich dagegen verwehrt. Erpressung ist nie eine gute Ausgangslage, wenn es um Beziehungen geht – weder unter Menschen, noch zwischen Gott und Mensch.

Daher vermute ich, dass er auch mit den Kindergruppen an der Haustür diskutiert hätte. Luther hat am eigenen Leib erfahren, wie lähmend Angst sein kann und das wollte er anderen ersparen. Sein Plädoyer hätte vermutlich dennoch den Kindern gegolten und die Süßigkeiten hätte er verschenkt, aber so, dass die Angst keinen Raum bekommt am Abend dieses 31. Oktobers.

SVZ am 30.10.2018

Groß Laasch - Kindercamp startet Montag in Groß Laasch vom 13.08.-15.08.2018

(09.08.2018)

Die letzte Ferienwoche steht sozusagen in den Startlöchern. Auch in Groß Laasch. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Groß Laasch-Lüblow-Wöbbelin lädt zum Kindercamp ein. Gestartet wird am Montag, 13. August, um 8 Uhr. Gemeinsam wird an den Tagen bis zum 15. August zunächst gefrühstückt, bevor dann das Programm startet. Gegen 20 Uhr können die Kinder wieder abgeholt werden.

 

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch dürfen alle Kinder, die Lust haben, im Schlafsack im Gemeinderaum übernachten.

 

Anmeldungen und weitere Informationen gibt es bei Pastorin Sabine Schümann, die allerdings noch bis Freitag, 10. August, im Urlaub weilt.

SVZ am 09.08.2018

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Kindercamp startet Montag in Groß Laasch vom 13.08.-15.08.2018
Foto: Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Groß Laasch/Lüblow-Wöbbelin

Groß Laasch - Sprengstoff noch scharf

(17.07.2018)

Beräumung des munitionsbelasteten Waldgebietes bei Groß Laasch beantragt

Das Groß-Laascher Areal ist eine von 175 Flächen landesweit, die in die Kategorie 4 der Kampfmittelbelastung eingestuft sind. Die Kategorie mit dem größten Gefährdungspotenzial, weil nach Angaben des Munitionsbergungsdienstes MV dort Kampfmittel mehr oder weniger offen und für jedermann frei zugänglich vorliegen. Das gelte für rund 18 000 Hektar Landeswald.

Wie gefährlich die Munition ist, könne nur pauschal beantwortet werden, erklärt Robert Mollitor, Leiter des Munitionsbergungsdienstes Mecklenburg-Vorpommern. „Bei Gefechtsmunition mit Sprengstoff ist der Sprengstoff in aller Regel noch wirksam, ebenso die Zündelemente“, so Mollitor gegenüber der SVZ. „Gerade die Zünder, die konstruktionsgemäß eigentlich ,sicher’ sein sollen, bis die Granate abgefeuert wurde, sind durch Korrosion in einem zum Teil haarsträubenden Zustand – hochgefährlich, da inzwischen hochempfindlich.“ Übungsmunition sei identisch gefertigt worden, nur ohne Sprengstoff und mit anderer Farbkennzeichnung. „Sie ist heute aber nicht mehr von Gefechtsmunition zu unterscheiden.“

 

Ob Flächen gesperrt werden, entscheide nicht der Munitionsbergungsdienst, so Robert Mollitor. „Das ist Sache der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörden als Ordnungsverfügung oder des Eigentümers im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht.“

Kathrin Neumann

SVZ am 17.07.2018

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Sprengstoff noch scharf
Foto: Munitionsreste im Laascher Wald

Groß Laasch - Theaterprojekte in der Kirchgemeinde

(19.01.2016)

Die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Groß-Laasch, zu der auch die Kirchdörfer Lüblow und Wöbbelin sowie umliegende Orte gehören, macht seit Jahren durch Theaterprojekte von sich reden. Zehn Frauen und Männer gehören inzwischen zum festen Stamm, dazu kommen noch Helfer, die logistische Aufgaben übernehmen. 2010 gab es das erste Theaterstück mit Namen „Josefs Traum“. Der nächste Schritt war ein eigenes Theaterstück, das Pastorin Sabine Schümann geschrieben hatte. Die über drei Jahre gespielten „Engelstücke“ kamen ebenfalls b ei den zahlreichen Zuschauern gut an. „Wobei die Engel stets Metaphern für Menschen mit ihren unterschiedlichen Facetten waren“, so die Pastorin. Inzwischen sind es die „Sternenstücke“, die die Theatergruppe aufführt. Begonnen hatte alles mit der Idee, am zweiten Weihnachtsfeiertag ein Krippenspiel mit Erwachsenen für Erwachsene zu spielen. Der Spaß ist so groß, dass es inzwischen auch Sommertheater in Groß Laasch gibt – es werden Märchen gegeben.

 

von koen

SVZ am 18.01.2016

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Theaterprojekte in der Kirchgemeinde
Foto: Pastorin Sabine Schümann hat ein Herz für das Theater. Foto: Uwe Köhnke