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     *****   Groß Laasch - Sommertheater  *****     
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     *****   Herbstfeuer in Sülte  *****     
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Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Groß Laasch/Lüblow-Wöbbelin

Kirche in  Wöbbelin

Pastorin Sabine Schümann

Ludwigsluster Str. 64
19288 Groß Laasch

Telefon (03874) 21300

E-Mail E-Mail:

Die Kirche in Wöbbelin gehört zur Kirchgemeinde Lüblow/ Wöbbelin in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs. Die Gemeinde hat über 400 Kirchenmitglieder. Die Leitung der Kirchgemeinde geschieht durch den Kirchgemeinderat. In der Regel ist einmal im Monat und zu den Festtagen Gottesdienst.

Wir möchten als Kirche in Wöbbelin lebendig sein, das heißt, ansprechende Gottesdienste gestalten, musikalische Beiträge einbringen, in der Kinderarbeit aktiv werden und uns um die Belange der Kirche vor Ort kümmern.

 

 

 


Aktuelle Meldungen

Groß Laasch - Verlockendes Wissen

(28.04.2020)

Der Mensch ist neugierig. Das hat schon Eva ihrem Adam und Gott bewiesen. Weil das Wissen sie gelockt und sie nach Beweisen gesucht hat, probierte sie von der verbotenen Frucht.

Corona bestimmt gerade unseren Alltag, aber ganz langsam erobern sich auch andere Themen ihren Weg zurück in die Nachrichten. Neben Maskenpflicht und Intensivbetten geht es vor allem um die wirtschaftlichen Folgen. Und auch das Klima spielt endlich wieder eine Rolle. Das war lange ganz von der Tagesordnung verschwunden. In den letzten Wochen hat das schöne Wetter viele bei Laune gehalten, aber eigentlich ist das nicht der Plan im April. Da müsste das Wetter verrückt spielen und von Schnee bis Sonnenschein wäre alles dabei. Aber das Wetter hat sich verändert und das ist, so die Wissenschaftler, eine Folge des Klimawandels. In Ludwigslust wurde dagegen protestiert, aber so richtig hören und lesen wollte man die Botschaft der Jugendlichen nicht.

Eigentlich wäre es jetzt ganz leicht wieder über die Klimafragen ins Gespräch zu kommen. Corona kommt nicht nur mit vielen Einschränkungen daher. Man kann den Wissenschaftlern zurzeit beim Forschen, Denken und Diskutieren zusehen. Immer wieder werden Meinungen weiterentwickelt und auch umgestoßen – der Neugier sei Dank.

Im Paradies leben wir nicht mehr. Hätte Eva auf die Frucht verzichtet, wäre das anders. Aber ihre Neugier steckt in uns Menschen drin und führt uns immer wieder zu neuen Erkenntnissen.

 

Pastorin Sabine Schümann

SVZ am 28.04.2020

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Verlockendes Wissen
Foto: Hat zum Weihnachtsfest auch immer eine Botschaft in ihren Texten verarbeitet: Pastorin Sabine Schümann, Panknin

Groß Laasch - Startklar

(02.04.2020)

Ich bin startklar! Mein Büro ist aufgeräumt, der Garten ist in Ordnung gebracht, und die Fenster habe ich auch geputzt. Ich wäre jetzt startklar, um wieder Menschen zu besuchen, Gottesdienste zu feiern und in die Schule zu gehen. Ich wäre auch startklar für einen Besuch im Kino, im Schwimmbad und in einem Restaurant. Aber wir müssen uns weiter in Geduld üben.

Mir fällt das schwer, denn diese ganze Krise ist auch erdrückend. Es kommen Aufgaben aus den Schulen, die erledigt werden müssen. Häufiger als sonst steht man in der Küche und muss Mahlzeiten zubereiten, aufräumen.

Schließlich ist da auch Sorge um die Arbeit. Diejenigen, die im Homeoffice sind, müssen mit allem jonglieren, was zu Hause anfällt. Andere sind schon in Kurzarbeit. Vermutlich wären wir alle sofort wieder startklar und gerne zurück in unserem Alltag.

Überrascht bin ich, wie gut viele Kinder mit der Situation umgehen. Ich habe den Eindruck, dass sich viele zurücksehnen in den Kindergarten und in die Schule. Und gleichzeitig genießen sie mehr Zeit am Handy, am Computer oder vor dem Fernseher. Auch die Schulaufgaben werden erledigt und ich spüre immer wieder Gelassenheit oder auch Zuversicht – anders als bei uns Erwachsenen.

Über diese Zuversicht freue ich mich, und ich denke an ein Wort Jesu aus dem Matthäusevangelium. Wie die Kinder sollen wir werden, um in den Himmel zu kommen. Den Himmel kann man auch auf Erden spüren, in Momenten des Glücks und der Zufriedenheit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen die Gelassenheit der Kinder – gerade in dieser Corona-Krise und bis wir endlich wieder durchstarten können.

 

Pastorin Sabine Schümann

SVZ am 02.04.2020

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Startklar
Foto: Pastorin Sabine Schümann, Kirchgemeinde Groß Laasch/ Lüblow- Wöbbelin

Groß Laasch - Vom großen Kleinen im Leben

(24.12.2019)

Ob Predigt oder Theatertexte, Pastorin Sabine Schümann bleibt realistisch, eines aber darf nicht fehlen – der Humor

„Oft sind es die kleine Dinge im Leben, die es lebenswert machen.“ Diesen Spruch würde Sabine Schümann wohl auch unterschreiben. Zumindest widmet sich die Pastorin der Kirchgemeinde Groß Laasch-Lüblow in ihrer Predigt am heutigen Heiligabend genau diesem Thema. Vor mittlerweile einigen Wochen liest sich Sabine Schümann ein. Mehrmals schaut sie sich den Bibeltext an, den die Pastorin für ihre Predigt auswählt. „Ich lese ihn, lese ihn wieder und lege ihn dann weg. Dann gehe ich sozusagen schwanger mit dem Text. Ich gehe damit durch den Alltag.“ Dabei schaut sie links und rechts von sich. Was passiert? Was geschieht familiär? All das versucht die Pastorin dann in ihren Text einzuarbeiten. Rückt das Weihnachtsfest immer näher, muss auch der Text fertig werden. „Idealerweise ist er schon vorm 23. Dezember fertig“, verrät Sabine Schümann. Ob das immer klappt, bleibt ein Geheimnis.

Texte schreiben. Das gehört zum Beruf eines jeden Pastors. Sabine Schümann mag es. Sie schreibt nicht nur Predigten, sondern auch Theaterstücke, Krippenspiele. Ob für Kinder oder Erwachsene. Wenn Sabine Schümann das richtige Thema findet, geht die kreative Schaffensphase los. So auch für das Krippenspiel am heutigen Nachmittag um 14.30 Uhr in Wöbbelin. Die Hauptrolle nimmt ein Reporter ein, der ein Großereignis sucht. Dabei gerät er schnell auf den Holzweg. „Irgendwann aber kapiert es der Reporter“, verrät Sabine Schümann. In der Geschichte „Der kleine Engel im Baum“ geht es „um das große Kleine zu Weihnachten“. Sabine Schümann versucht immer wieder, die Geschichten aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Hinter die Fassade schauen. Sich nicht einlullen lassen. Das sei Sabine Schümann wichtig. „Ich möchte zu Weihnachten auch immer eine Botschaft mit auf den Weg geben.“

Das versucht Sabine Schümann auch an anderer Stelle. Vor einigen Jahren macht die Pastorin ein Casting beim Radio mit. Seitdem heißt es regelmäßig „Moment mal“ bei der Groß Laascherin. Dann spricht Sabine Schümann für die Radiokirche. Immer zu einem bestimmten Thema. „Das kann ganz unterschiedlich sein. Ich schaue mir den Tag genau an und dann geht es los.“ Ob zu einem Lied oder dem Geburtstag von Udo Lindenberg oder wie in diesem Jahr zum Ewigkeitssonntag. Für den Radiobeitrag bekommt die Pastorin 90 Sekunden Zeit, in denen sie 300 Worte unterbringen muss. Sabine Schümann schreibt und spricht pointiert. Wer sie kennt, weiß, dass es ohne Humor und Augenzwinkern bei der Pastorin aus Groß Laasch nicht geht.

Ganz die Realistin. So geht Sabine Schümann auch die Predigt für das Weihnachtsfest an. „Ich finde es schade, dass wir diesen Tag, den Heiligabend, so verklärt sehen. Es war alles andere als still in dieser Nacht“, sagt die Groß Laascherin. Schließlich wurde ein Kind geboren. „Für mich hat es nicht nur etwas Heiliges, Gott wird Mensch, sondern auch etwas sehr erdenschweres.“ Die Familie von Maria habe viel ausgehalten. Hinter der Weihnachtsgeschichte verbirgt sich schließlich auch ein Drama. „Wir wissen nicht genau, wie alt Maria war. Aber sicher nicht älter als 15 Jahre. Dann kommt sie schwanger nach Hause.“ Alles aber habe seinen Platz. Im Leben wie auch in der Weihnachtsgeschichte. Nicht alles laufe rund. Das sei für Sabine Schümann das Tolle daran. Für die Groß Laascherin steht aber noch etwas anderes fest: „Wir dürfen an diesem Tag aber auch fröhlich sein.“ Genau das wolle sie am Heiligabend ebenfalls sein und auch transportieren.

Sabrina Panknin

SVZ am 24.12.2019

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Vom großen Kleinen im Leben
Foto: Hat zum Weihnachtsfest auch immer eine Botschaft in ihren Texten verarbeitet: Pastorin Sabine Schümann Foto:Panknin

Groß Laasch - Von Pubertisten und Trutschnasen

(21.06.2019)

Mit dem Stück „Verhext und durchgedreht“ verwandelt sich der Pfarrgarten in Groß Laasch wieder in eine Theaterbühne

Genüsslich sitzt Rapunzel in ihrem Zimmer und zieht immer wieder ihre Bürste durch ihr langes Haar. „Oh Mutti, was willst du denn jetzt hier“, sagt Rapunzel – sichtlich genervt. Mutti bringt die Wäsche ins Zimmer der Jugendlichen, bittet das Töchterchen, einfach mal wieder das Zimmer aufzuräumen. Das aber scheint Rapunzel überhaupt nicht zu interessieren, bürstet ihr Haar mit stoischer Ruhe weiter. „Ich kann nichts dafür: Ich hab Pubertät“, sagt Rapunzel.

Diese Szene ist eine von vielen beim diesjährigen Groß Laascher Sommertheater im Pfarrgarten der Gemeinde. Rapunzel – gespielt von Jana Podlipnik – hat alles andere als Bock darauf, auch nur einen Handschlag im Haushalt zu machen. Sichtlich verärgert ist Mutti. Eigentlich übernimmt Anja Meyer die Rolle, doch bei der letzten Probe im Pfarrgarten, ist sie verhindert. Dietlinde Schmidt springt ein. Übernimmt bei der Probe schnell mal eine Doppelrolle – die Groß Laascherin verkörpert sonst Hubert, Vater der Zwillinge Hans und Gretel.

In dem Stück „Verhext und durchgedreht“ geht es um die Alltagssorgen von Eltern, die sie mit ihren Sprösslingen während der Pubertät durchaus haben können. Die Vorlage liefert erneut ein Grimmsches Märchen – „Hänsel und Gretel“. Der Text aber stammt aus der Feder von Pastorin Sabine Schümann. „Immer Dienstag nach Ostern schreibe in den Text für das Sommertheater“, erzählt Sabine Schümann. Sie führt auch Regie. „Nach der ersten Lesung kommt die Kritik, danach schreibe ich um“, so die Pastorin der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Groß Laasch/Lüblow-Wöbbelin. Danach beginnt das Proben – mal mit, mal ohne Kostüme. Die liefert Agnes Tröster. Und zwar immer so, dass die Kleider für alle Schauspieler gut angepasst werden können.

Aus einer Laune heraus entstand nach dem traditionellen Krippenspiel für Erwachsene die Idee, auch im Sommer mal etwas zu machen. Nach und nach wurden die ersten Grimmschen Märchen von Sabine Schümann ironisch-humoristisch als Theaterstück verfasst – ob „Rotkäppchen“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ oder „Der Wolf und die sieben Geißlein“, kein Märchen ist vor der spitzen Feder von Sabine Schümann sicher. Den Schauspielern wie auch dem Publikum gefällt es. Und das seit Jahren.

Nach und nach schlüpfen die Schauspieler, zu denen auch Carina Schäfer, Markus und Cathy Tiede, Daniela Frese-Ihde, Sandy Steinbrecher sowie Raimo Reinke zählen, in ihre Rollen. Der Text sitzt noch nicht bei allen, ein wenig Zeit zum Auswendiglernen bleibt allen aber noch. Sandy Steinbrecher übt derweil fleißig, wie sie ihr Smartphone hält. „Hallo Leute“, ertönt es im Pfarrgarten. Prinzessin Bobo alias Sandy Steinbrecher dreht gerade ein Video. Ihr „Pappili“ aber nervt dabei immer wieder. Er kann mit dem ganzen Internetkram nichts anfangen. Wie schon Rapunzel, Hans und Gretel flüchtet auch Prinzessin Bobo aus ihrem Zuhause. Und landet bei der Hexe im Märchenwald, die jetzt vegan lebt und keine Kinder mehr frisst, wie sie erzählt. Aber „fressen sagt man nicht“, wird sie jeden Tag aufs Neue von den Jugendlichen erinnert. Langsam wächst der Hexe das alles über den Kopf. Sie kann nicht mehr. „Ich habe Burnout und bin auf unbestimmte Zeit erstmal raus“, sagt sie.

Warum die sogenannten Trutschnasen, wie Putzfrau Minna die Pubertisten auch nennt, der Hexe den letzten Nerv geraubt haben, und warum sich Vater Hubert lieber ein Einhorn angeschafft hätte, das erfahren alle Zuschauer des diesjährigen Sommertheaters am kommenden Sonntag, 23. Juni, ab 15 Uhr im Pfarrgarten Groß Laasch. Da entscheidet sich auch, ob Pastorin Sabine Schümann wieder einmal für ihre Schauspieler kochen muss. Schließlich steht noch eine Frage unbeantwortet im Raum: Kommen 250 Zuschauer, oder nicht?

Sabrina Panknin

SVZ am 19.06.2019

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Von Pubertisten und Trutschnasen
Foto: Alle werden Internetstars – auch diejenigen, die es nicht wollen. Szene aus dem neuen Stück „Verhext und durchgedreht“.

Groß Laasch - Kein Raum für Angst an diesem Abend

(30.10.2018)

Gedanken von Pastorin Sabine Schümann zum Reformationstag

 Morgen ist es wieder so weit. Verkleidete Kinder klingeln an den Türen und wollen Süßigkeiten. Sonst, so drohen sie, gibt es Saures. Und das können ganz verschiedene Dinge sein: ein Spritzer Wasser ins Gesicht oder Zahncreme am Türdrücker. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Seit ein paar Jahren wird Halloween immer moderner. Es ist für die Kinder eine willkommene Abwechslung in den dunklen Tagen des Herbstes und eine Pause zwischen dem Ende des Sommers und dem Beginn der Advents- und Weihnachtszeit. Nervig ist es trotzdem und ich frage mich, ob man auch positiv auf Halloween blicken kann? In der Schule kündige ich immer an, dass ich Süßigkeiten an meiner Tür verteilen werde. Nur eine Frage müssen sich die Kinder gefallen lassen: Warum ist heute ein Feiertag? Irgendeiner weiß am Ende immer, dass es mit Martin Luther zu tun hatte.

Der hätte sich vermutlich auch ein wenig über diesen Brauch aufgeregt. Die Süßigkeiten wären ihm sicher noch ganz lieb gewesen, aber die Erpressung an der Haustür hätte ihm nicht gefallen. Lange Zeit hat Luther sich gefragt, was man tun muss um Gott zu gefallen. Am Ende hat er in der Bibel gelesen, dass wir Menschen nichts dafür tun können. Die Liebe Gottes ist ein Geschenk an uns Menschen. Martin Luther hat sich mit dieser Erkenntnis gegen den Ablasshandel seiner Zeit gestellt und damit gegen eine Form von Erpressung.

Die Ablasshändler haben die Menschen unter Druck gesetzt und Geld für einen Platz im Himmel gefordert. Luther hat sich dagegen verwehrt. Erpressung ist nie eine gute Ausgangslage, wenn es um Beziehungen geht – weder unter Menschen, noch zwischen Gott und Mensch.

Daher vermute ich, dass er auch mit den Kindergruppen an der Haustür diskutiert hätte. Luther hat am eigenen Leib erfahren, wie lähmend Angst sein kann und das wollte er anderen ersparen. Sein Plädoyer hätte vermutlich dennoch den Kindern gegolten und die Süßigkeiten hätte er verschenkt, aber so, dass die Angst keinen Raum bekommt am Abend dieses 31. Oktobers.

SVZ am 30.10.2018

Groß Laasch - Kindercamp startet Montag in Groß Laasch vom 13.08.-15.08.2018

(09.08.2018)

Die letzte Ferienwoche steht sozusagen in den Startlöchern. Auch in Groß Laasch. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Groß Laasch-Lüblow-Wöbbelin lädt zum Kindercamp ein. Gestartet wird am Montag, 13. August, um 8 Uhr. Gemeinsam wird an den Tagen bis zum 15. August zunächst gefrühstückt, bevor dann das Programm startet. Gegen 20 Uhr können die Kinder wieder abgeholt werden.

 

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch dürfen alle Kinder, die Lust haben, im Schlafsack im Gemeinderaum übernachten.

 

Anmeldungen und weitere Informationen gibt es bei Pastorin Sabine Schümann, die allerdings noch bis Freitag, 10. August, im Urlaub weilt.

SVZ am 09.08.2018

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Kindercamp startet Montag in Groß Laasch vom 13.08.-15.08.2018
Foto: Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Groß Laasch/Lüblow-Wöbbelin

Groß Laasch - Sprengstoff noch scharf

(17.07.2018)

Beräumung des munitionsbelasteten Waldgebietes bei Groß Laasch beantragt

Das Groß-Laascher Areal ist eine von 175 Flächen landesweit, die in die Kategorie 4 der Kampfmittelbelastung eingestuft sind. Die Kategorie mit dem größten Gefährdungspotenzial, weil nach Angaben des Munitionsbergungsdienstes MV dort Kampfmittel mehr oder weniger offen und für jedermann frei zugänglich vorliegen. Das gelte für rund 18 000 Hektar Landeswald.

Wie gefährlich die Munition ist, könne nur pauschal beantwortet werden, erklärt Robert Mollitor, Leiter des Munitionsbergungsdienstes Mecklenburg-Vorpommern. „Bei Gefechtsmunition mit Sprengstoff ist der Sprengstoff in aller Regel noch wirksam, ebenso die Zündelemente“, so Mollitor gegenüber der SVZ. „Gerade die Zünder, die konstruktionsgemäß eigentlich ,sicher’ sein sollen, bis die Granate abgefeuert wurde, sind durch Korrosion in einem zum Teil haarsträubenden Zustand – hochgefährlich, da inzwischen hochempfindlich.“ Übungsmunition sei identisch gefertigt worden, nur ohne Sprengstoff und mit anderer Farbkennzeichnung. „Sie ist heute aber nicht mehr von Gefechtsmunition zu unterscheiden.“

 

Ob Flächen gesperrt werden, entscheide nicht der Munitionsbergungsdienst, so Robert Mollitor. „Das ist Sache der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörden als Ordnungsverfügung oder des Eigentümers im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht.“

Kathrin Neumann

SVZ am 17.07.2018

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Sprengstoff noch scharf
Foto: Munitionsreste im Laascher Wald

Groß Laasch - Theaterprojekte in der Kirchgemeinde

(19.01.2016)

Die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Groß-Laasch, zu der auch die Kirchdörfer Lüblow und Wöbbelin sowie umliegende Orte gehören, macht seit Jahren durch Theaterprojekte von sich reden. Zehn Frauen und Männer gehören inzwischen zum festen Stamm, dazu kommen noch Helfer, die logistische Aufgaben übernehmen. 2010 gab es das erste Theaterstück mit Namen „Josefs Traum“. Der nächste Schritt war ein eigenes Theaterstück, das Pastorin Sabine Schümann geschrieben hatte. Die über drei Jahre gespielten „Engelstücke“ kamen ebenfalls b ei den zahlreichen Zuschauern gut an. „Wobei die Engel stets Metaphern für Menschen mit ihren unterschiedlichen Facetten waren“, so die Pastorin. Inzwischen sind es die „Sternenstücke“, die die Theatergruppe aufführt. Begonnen hatte alles mit der Idee, am zweiten Weihnachtsfeiertag ein Krippenspiel mit Erwachsenen für Erwachsene zu spielen. Der Spaß ist so groß, dass es inzwischen auch Sommertheater in Groß Laasch gibt – es werden Märchen gegeben.

 

von koen

SVZ am 18.01.2016

Foto zur Meldung: Groß Laasch - Theaterprojekte in der Kirchgemeinde
Foto: Pastorin Sabine Schümann hat ein Herz für das Theater. Foto: Uwe Köhnke


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